Playa blanca

„Playa blanca“ ist der Titel des ersten gemeinsamen Werks der Künstler Marvin Knopf und Michael Holtgrewe, aktuell zu sehen in der Ausstellung „bittersweet“.

Marvin Knopf ist bekannt für seine Keramiken und abstrakte großformatige Malerei. Michael Holtgrewe hingegen bewegt sich mit seiner Kunst im Bereich der Tapisserie. Beide Künstler betreiben Studios in den DaunTown-Ateliers und diese räumliche Nähe trägt jetzt künstlerische Früchte.

Die ersten Gemeinschaftswerke der Künstler sind spannungsreich, überraschend und fordern zur visuellen Entdeckertour auf. Malerei wird hier kombiniert mit Teppichknüpftechnik und verleiht den Arbeiten dadurch eine reliefartige Struktur. So entsteht nicht nur ein Spiel mit Linie und Fläche, sondern auch mit hard und weich, flach und dreidimensional.

Sowohl im grossen als auch im kleinen Format eröffnen sich hier ungewöhnliche Bildwerke, die neugierig auf mehr machen. Wir dürfen gespannt sein, welche Werke dieses Künstler-Duo uns noch präsentieren wird.

Die Pop-up-Ausstellungsreihe „vanished“ feiert mit „bittersweet“ ihre 10. Ausgabe, zu sehen noch bis zum 29.8.2026 im Kunstraum Hase29 in Osnabrück.


Einblick in die Ausstellung, zwei Gemeinschaftswerke von Marvin Knopf und Michael Holtgrewe.


Gemeinschaftswerk von Marvin Knopf und Michael Holtgrewe, Titel „Playa blanca“


Das Künstler-Dou Michael Holtgrewe und Marvin Knopf bei der gemeinsamen Arbeit in ihrem Atelier.

WHERE THE FOX LIVES

Der Fuchs lebt ursprünglich verborgen in unterirdischen Bauten abseits menschlicher Siedlungen, nähert sich jedoch zunehmend urbanen Räumen an und bleibt dabei für viele Menschen dennoch kaum sichtbar. Diese Ambivalenz aus Nähe und Verborgenheit bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung ,,Where the Fox Lives“ in der skulptur-galerie Osnabrück.

Gezeigt werden erstmals dreidimensionale Arbeiten aller neun Künstler:innen der Ateliergemeinschaft DaunTown, die in einer ehemaligen Daunenfabrik am Rand des Teutoburger Waldes arbeiten. Die Ausstellung eröffnet einen Überblick über die unterschiedlichen künstlerischen Positionen.

Kuriert wurde die Ausstellung von Alexej Eisner und Marius Kolkmeyer. Sie zeigen mit dieser Ausstellung neue Ein-, Aus- und Durchblicke auf die Werke von Sarah Marie Caroline Dahm, AnnieLuu Fischer, Beate Freier-Bongaertz, Michael Holtgrewe, Marvin Knopf, Wolfgang Meluhn, Matthias Poltrock, Jörg Spätig und Yasin Wörheide.

5.6. bis 11.7.2026
skulptur-galerie Osnabrück, Bierstr. 2
Öffnungszeiten: Mi–Fr 15–18 Uhr und Sa 11–16 Uhr


Die Ausstellung zeigt neue Ein-, Aus- und Durchblicke, die überraschen.

Pop Art Tapisserie

Kunst hat viele Ausdrucksformen, Michael Holtgrewe findet seinen künstlerischen Ausdruck in der Tapisserie. Als neues DaunTown-Mitglied bereichert er die Ateliers mit seiner Teppichkunst.

Der verwendete Begriff „Tapisserie“ für aktuelle Teppichkunst bezeichnet sowohl die Technik des Erstellens von Bildern und abstrakten Motiven in ein textiles Flächengebilde, als auch das Erzeugnis selbst.

Die Technik der Tapisserie findet ihren Ursprung in der mittelalterlichen Bildwirkerei. Es wurden Einzelwerke als Bildfolgen hergestellt und verkündeten religiöse und weltliche Geschichten. Ihre Blütezeit erlebte die Bildwirkerei im Mittelalter und in der Renaissance. Später besann sich das Bauhaus auf diese Tradition und transformierte die Tapisserie in die moderne Kunst.

Im Heute angekommen sind die Werke von Michael Holtgrewe. Seine ungegenständlichen Motive entstehen spontan während des Arbeitsprozesses. Frei, ohne Vorzeichnung entwickeln und verdichten sich die Arbeiten über Wochen zu einem Teppichobjekt. Seine Formen- und Farbsprache erinnert an Pop Art.


„Yellow Submarine“ Tapisserie von Michael Holtgrewe.


„Schachspiel“ ist der Titel dieses Teppichobjekts.


Michael Holtgrewe arbeitet an einem neuen Teppichobjekt.


André Smits fotografierte Michael Holtgrewe bei der Arbeit in seinem Atelier.