Flötenzauber und Farbenklang

In einer Performance setzte Matthias Poltrock die Musik des Bremer Flötentrios Viaggio in Malerei um.

Poltrock übertrug malerisch simultan zur Musik die Emotion des Gehörten in seine Bildsprache.
Die rund 100 Besucher im Kirchenraum der St.-Judas-Thaddäus-Kirche erlebten so ein Konzert für viele Sinne. Nahm die Musik sie mit auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis zur Moderne, so bildete die Malerei eine direkte Zeitachse zur Musik. Laute und leise Passagen, Tempo, Anspannung und Ruhe wurden nun sichtbar.
Das Flötentrio Viaggio (Barbara Heindlmeier, Tanja Ofterdinger,  Anette John) und Matthias Poltrock
Farbspiel der Flötentöne
Die Performance wurde fotografisch von Dr. Silvana Kreyer festgehalten

WASSER – das sensible Chaos

Performance mit Tanz, Musik und Video

Die Performance „Wasser – das sensible Chaos“ wird das Festival „kunst & gesund 2018“ eröffnen. 20 bayerische Städte veranstalten gemeinsam dieses große Kunst-Ereignis.
Wasser, künstlerisch interpretiert, bildet die Grundidee dieser interdisziplinären Aufführung, bei der Anna-Katariina Hollmerus mit ihrem Gesang einen wesentlichen Beitrag leistet.
Die Mitwirkenden dieser Performance sind:
Minako Seki – Konzept und Choreographie
Willem Schulz – Konzept und Komposition
Minako Seki – Butoh-Tanz
Anna-Katariina Hollmerus – Gesang
Fanja Raum – Sopransaxofon
Willem Schulz – Cello
Marcus Beuter – Fragment-recordings und Elektronik
Nils Willers – Text + Lichtdesign
Aleksandra Kononchenko – Video

12. April, 19 Uhr, Bad Kissingen, Regentenbau – Max-Liftmann-Saal

Minako Seki, Foto: Ulrich Heemann

Kunst in Aktion

Kulturnacht Herford

Anlässlich des drei-jährigen Bestehens der Galerie und der Kulturnacht Herford gibt es am Samstag, den 17.9.2016 ein geballtes Kunstprogramm in der AC Galerie Claus-Dieter Tholen.
Neben den zwei aktuellen Ausstellungen mit Arbeiten von Bernhard Streiter und Pedro Barrocal, Vorschau zu sehen auf dem Golbblog Kunstmagazin, werden auch Malereien von Wolfgang Meluhn auf T-Shirts präsentiert. Und zur Feier des Tages serviert der Künstler Weizenfeld Senfbrötchen!
Die besonderen Kunstaktionen: zwischen 17 und 22 Uhr öffnet Lukas Julius Keijser seinen Blumenstand!
Tulpen aus Amsterdam
Ein Siebdruck Pop-up Blumenladen von Lukas Julius Keijser
Der Niederländische Künstler kommt mit Eimer, Sonnenschirm und einem kleinen Tisch nach Herford und improvisiert nach klassischer Blumenstandarchitektur einen Blumenladen. Vor Ort druckt er Tulpen auf gefundenen und zurechtgeschnittenen Pappen. Die „Exporttulpen“ werden zu üblichen Blumenpreisen verkauft. Der Käufer wird aufgefordert, die Siebdruckblumen nach einer Woche wegzuschmeißen, so lange halten Blumen normalerweise. Sie können ja neue kaufen – ganz im Sinne unseres Konsumkreislaufs.
Hier noch ein Link auf das gesamte Programm der Kulturnacht Herford.
AC Galerie Claus-Dieter Tholen, Goebenstraße 3, Herford, gegenüber des Kunstmuseum MARTa Herford.
Mehr Arbeiten von Wolfgang Meluhn: www.Meluhn.com

WOLFGANG MELUHN – Erst jetzt…

Werke geschaffen | Ausstellung konzipiert | aufgebaut | nicht gezeigt | abgebaut und Katalog gedruckt!

Jetzt wird zum ersten Mal die komplette Ausstellung gezeigt. Die besondere Entstehungsgeschichte dieser Ausstellung können Sie unten im Einführungstext zur Ausstellung nachlesen. Oder Sie kommen zu einem der drei Künstlergespräche und erfahren vieles über die Kunst vom Künstler selbst.
Freitag 19.8. um 18 Uhr Führung des Künstlers durch seine Ausstellung
Dienstag 23.8. um 13:15 Uhr Kunst in der Mittagspause – ein Künstlergespräch mit Wolfgang Meluhn
Samstag 3.9. um 15 Uhr Ein Vorletzter Blick – Führung und Künstlergespräch mit dem Künstler
Ausstellung bis 10.9.2016
 Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9:00 bis 19:00 Uhr • und nach telefonischer Vereinbarung
AC-Treppenhausgalerie • Goebenstrasse 3 • 32052 Herford •
Gegenüber des MARTa
Galerist Claus-Dieter Tholen mit Malerei auf T-Shirts von Wolfgang Meluhn
Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie auf der Seite der AC Galerie Claus-Dieter Tholen und viele Eindrücke auf dem Kunst Blog von Gabor Wallrabenstein, der auch diese Fotos zu Verfügung gestellt hat.
Eröffnungsrede „Erst jetzt“
Wolfgang Meluhn ist ein Maler und politischer Mensch, immer im Einsatz für die Kunst. Gerne bereit, um der Sache willen für Diskussionen zu sorgen.
Es sollte im Haller Kunstverein eine Ausstellung mit seiner Malerei geben. Ein Jahr arbeitete er an neuen Gemälde für diesen Ort. Als der Termin der Ausstellung gekommen war, begannen viele Kommunen Gelder für öffentliche Kunst einzusparen. Eine Folge davon waren z.B. Kürzungen der Ausstellungsdauer. Dies war der Anlass für Wolfgang Meluhn zu einer besonderen Kunst-Aktion.
Er baute die Ausstellung komplett auf, so wie sie geplant war und verschloss die Tür, ließ niemanden rein. Stattdessen diskutierte er mit Besuchern vor der Tür über die Wichtigkeit von Kunst im öffentlichen Raum. Getreu dem Titel der damaligen Ausstellung „Sehen müsste man können, doch wir haben nur lesen gelernt“.
Daraus entwickelte sich auch die Gesprächsrunde „Was wir haben ist Hartz 4, was wir brauchen ist Dürer 1“. Hier treffen sich Künstler, Kulturjournalisten, Industrielle, Kunstvereine und Museen aus OWL zum Austausch.
Meluhn erweiterte die Kunst-Aktion und stand wie ein Bibelverkäufer mit einem Schild „Kunst ist the answer“ vor Museen, Kunstvereinen und auch in Venedig auf der Biennale. Die Ausstellung und die Aktionen wurden in einem Katalog dokumentiert.
Das alles war 2009. Und erst jetzt! hat jemand gefragt, ob diese Ausstellung jemals öffentlich gezeigt wurde. Der Galerist Claus Tholen war neugierig auf die Originalmalereien.
Kommen wir nun also zur Malerei, zu dem was wir hier sehen.
Wolfgang Meluhns Bilder ereignen sich. Das gilt für seine Motive, wie für seinen Schaffensprozess. Die Motive entnimmt er der Alltagswelt, dem Straßenleben. Alles kommt dem Betrachter bekannt vor und doch anders, emotionaler.
Bildmotive sind für ihn nur ein roter Faden für das zu malenden Bild. Mit expressivem Pinselstrich beginnt er die Malerei, die sich während des Arbeitsprozesses verselbständigt. Jackson Pollock sagte einmal: „Wenn ich in meinem Bild bin, ist mir nicht bewusst, was ich tue“. Diese Äußerung nimmt auch Meluhn für sich in Anspruch, obwohl er gegenständlich arbeitet.
In jedem seiner Bilder gibt es Orte, die beim Malen passiert sind, an denen sich die Malerei verselbständigt hat. Es entstehen Figuren, die nicht geplant waren. Und gerade das interessiert Meluhn an seiner eigenen Malerei, sich überraschen lassen.
Auf die Frage warum seine menschlichen Figuren schwarz dargestellt sind, antwortet er: „Weil rot nicht geht und blau nicht geht und grün auch nicht“. Schwarz ist für ihn lediglich eine Farbe aus dem gesamten Farbspektrum ohne tiefere Bedeutung, sie ist alles zusammen.
Das Bild ist während des Entstehens einem ständigen Wandel unterworfen, bis der Künstler entscheidet: Fertig. Fertig heißt, seine Vorstellung von dem Motiv und der verselbständigte Malprozess haben die ideale Übereinstimmung erreicht. Auf diese Weise entsteht eine Malerei, die den Betrachter auf Entdeckungsreise mitnimmt. Von weitem lockt sie mit Bildbotschaften, von Nahem löst sie sich in gestische Malerei auf.
Kunst passiert, ist die Formel des unerklärlichen Schöpfungsprozess des Künstlers. Diese Unmittelbarkeit ist es, die dem Betrachter ermöglicht, eigenes Erleben in die Bilder hineinzutragen.

DaunTown folgt dem Ruf der Kunsthalle Osnabrück

 und zieht in die Dominikanerkirche ein

Vierundzwanzig Stunden am Tag / sieben Tage die Woche öffnet die Kunsthalle Osnabrück am 30. Mai 2014 um 18 Uhr für eine Woche ihre Tür. Bis zum 6. Juni um 18 Uhr lädt das siebenköpfige Kunsthallen-Team die Künstler und Bürger Osnabrücks sowie Besucher von Nah und Fern ein, die Kunsthalle mit ihren eigenen Aktionen, Werken, Fantasien, Erfahrungen und Gesprächen zu füllen.

DaunTown folgt dieser Aufforderung gerne, denn schließlich gehören Kunsthäuser wie Museen, Galerien und Kunstvereine zum Lebensraum jedes Künstlers. So haben wir beschlossen, in die Kunsthalle einzuziehen!
Am Freitag haben wir die Baustelle eröffnet.
Samstag Beginn des Rohbaus
Sonntag Richtfest
 Auch André Smits beteiligt sich an unserem Bauprojekt
Montag Beginn des Innenausbaus
Die Möblierung und der Einzug sind für Mittwoch geplant. Gäste sind willkommen! Besuchen Sie uns dort, um mit uns über Kunst zu reden.
Dominikanerkirche Osnabrück


 Dienstag: Die Haustiere sind eingezogen

 Mittwoch: Möbel geliefert, Pause!

 Donnerstag: Nirgends schläft man besser, als im Museum.

 

Das Haus als Partitur

Cello-Performance von Willem Schulz
Willem Schulz lädt in diesem Projektzyklus Menschen ein, ihn wiederum einzuladen, ihre Orte musikalisch zu bespielen: Wohnungen, Häuser, Büros, Werkstätten, Ateliers, Gärten, Wälder …., Lebensräume, Arbeitsorte, Lieblingsplätze.
Daraufhin haben wir ihn nach DaunTown eingeladen, unsere Ateliers zu bespielen.
„Menschen geben unendlich Energie und Kreativität in die Gestaltung ihrer eigenen Lebensräume. Ich möchte diesen Räumen meine Aufmerksamkeit schenken, ja sie als aktuelle Museen betrachten und würdigen, indem ich sie mit meinem Cello aus verschiedensten Perspektiven resonnieren lasse, sie in Klang und Stille tauche, ihren Sinn ins Wanken bringe, Licht in Dunkel oder Dunkel in Licht versetze, Vielschichtigkeit errege und vor allem die vorhandenen Schwingungen aufzufangen versuche.
Musik und Performance nach der Partitur des Hauses!“ 
 
Willem Schulz ist der Gründer der DIAGONALE, dem Festival für Neue Musik, das am 5. Oktober 2013 in Bielefeld und am 6. Oktober in Gütersloh stattfindet.

Kesselhaus Rumble

So war’s: Box-Sound – drei Beamer beamten was das Zeug hielt – sogar auf
entzückende Rücken-  und die Beiden Schwergewichtler Wolfgang Meluhn und Matthias Poltrock schenkten sich nichts. Dans Ganze wurde directed und gefilmt von Daniel Manns. Foto von Beate Freier-Bongaertz
Aus „Die Glocke“ vom Samstag, 20.10.2012, mit freundlicher Genehmigung

Es ist endlich wieder soweit: Lets get ready to ruuuummmmble !!

Der Kesselhaus Rumble
 Donnerstag, 18. Oktober 2012 um 20 Uhr im Kesselhaus der Weberei Gütersloh
 Die Maler Poltrock und Meluhn im 12-Runden-Boxkampf um die wa(h)re  Kunst
Poltrock vs. Meluhn
Heute hat die WDR Lokalzeit OWL für Tipps & Termine die beiden Schwergewichte
in Dauntown beim Training beobachtet. Gesendet wird am 17.10. 2012. 19.30 – 20.00 Uhr
Tobias Nehls von www.filmzeit.info sorgt für spannende Einstellungen
Der Spass kam wie immer nicht zu kurz bei den Beiden
Rumble in the Jungle und Thrilla in Manilla , das war die Kunst des
Boxens annodazumal. Heutzutage zeigt sich Kunst beim Kesselhaus Rumble.
Matthias Poltrock versus Wolfgang Meluhn. Die beiden malenden Kontrahenten kämpfen an 2 großformatigen
Bildern. Sie porträtieren sich als Boxer, malen in das Bild des
anderen, Schlag auf Schlag folgt und mit jeder Runde ändern sich die
Bilder. Diese Kunstperformance wird aufgeführt unter der Regie des
Filmemachers Daniel Manns, der für seine Musikvideos bekannt ist.Während des Malens werden Szenen ala Mohammad Ali vs. George
Forman und Joe Frazier in den Ring projeziert. Bildwechsel, Klang,
künstlerische Verfremdung und schnelle Schnitte prägen diese Performance.

In 12 Runden werden die Bilder bunter, Poltrock ergreift die
Initiative mit einem großen Pinsel. Große Teile des Bildes werden
mit einer schwungvollen Linie zusammengefasst. Das Publikum
klatscht. Meluhn kontert mit kontrastreichen Farbtupfern.

Das Publikum sieht einen rasanten malerischen Avantgard-Boxkampf. Ein
phantastischer Kunstabend, diesmal auch als sportliche Herausforderung.

Diese
Kunstperformance wird aufgeführt unter der Regie des Filmemachers Daniel
Manns, der für seine Musikvideos bekannt ist.
 Veranstalter: Kleine Bühne e.V.,
Veranstaltungsort: Kesselhaus der Weberei Gütersloh,
Donnerstag, 18. Oktober 2012 um 20 Uhr, Eintritt 5,-
www.die-weberei.de

Kunst im Botanischen Garten Gütersloh von Wolfgang Meluhn und einem lebenden Hasen

Zahlreiche Kunstfreunde sind dem Ruf in den Botanischen Garten Gütersloh zur Ausstellung und zum Kunst-Picknick mit Hasen gefolgt und haben einen wunderbaren Nachmittag verbracht.

Der Förderkreis Stadtpark- Botanischer Garten engagierte Wolfgang Meluhn aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Botanischen Gartens für diese Ausstellung.
Meluhn malte die Facetten des Gartens und hat ihn sehr genossen. Das sieht man seinen herlichen Bildern, die im Gewächshaus ausgestellt sind, auch bei jedem Pinselstrich an.
23  Mittel- und Großformate hatte Meluhn zum Sattsehen aufgefahren.
Anja Willms fotografierte diese Schnappschüsse
Jörg Spätigs Künstler-Tische auf der Picknickwiese fanden großen Anklang

Horst Grabenheinrich, Kunstberatung Grabenheinrich aus Gütersloh hatte wieder
ein feines Händchen – hatte er doch das Kunst-Picknick mit Hase,
eingestielt.

Hier kommt der ‚lebende Hase, der die Kunst erklärt‘ ins Spiel. Natürlich ist das Niemand anderes als unser Dauntown Komödiant Robert Woitas.
Auch die netten Letten waren mit von der Partie.
Ohren-, Augen- und Gaumenschmaus
Horst Grabenheinrich mit Wolfgang Meluhn
Natürlich ließ es sich Wolfgang Meluhn nicht nehmen, live zu malen  und begann vor dem Kunstpublikum mit einem letzten Botanischer Garten Bild. Hier im Gespräch mit der Malerkollegin Ieva Lapina